6.12.2016 | 09:15


 


Das Bildgedicht

Das Bildgedicht

Es heißt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Doch wir ändern diese Redewendung und lassen ein Gedicht aufsagen. Wie das geht? Es ist gar nicht mal so schwer. 

Es gibt mehrere Möglichkeiten sein Gedicht in neue Formen zu setzen.

Spielerische Formen entstehen schon, wenn man Worte "zerbricht" und sie neu zusammensetzt:

Beispiel 1: 

Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn ein Wort kann auf unterschiedliche Weise zerbrochen und neu geformt werden.

Beispiel 2:

Aber nicht nur einzelne Wörter, sondern auch ganze Gedichte lassen sich neu formen und nehmen so neue Gestalten an.
Lassen Sie sich zum Beispiel von Lewis Carrolls "The Mouse's Tale" inspirieren. Setzen Sie ein eigenes oder fremdes Gedicht in eine geschwungene Form, wobei die Wörter immer kleiner werden:

Beispiel: "Die Liebenden" von Rainer Maria Rilke

 

Spannender ist es noch, das Bild und den Inhalt des Gedichts in ein spielerisches Verhältnis zu setzen. Auf diese Weise geht es über eine bloße Abbildung hinaus.
Sie können mit den Worten Linien bilden und somit die verschiedensten Formen "zeichnen":

Beispiel: "Mein Stern" von Hoffmann von Fallersleben

Eine andere Möglichkeit ist es, das Gedicht wieder neu zu formen, damit es eine bestimmte Gestalt annimmt. Ein einfaches Beispiel ist "Die Trichter" von Christian Morgenstern, das Sie unter "Lesen & Genießen" finden. Ein weiteres Beispiel ist unser selbstgemachtes mit einem Gedicht von Friedrich Hebbel:

Beispiel: "Unterm Baum" von Friedrich Hebbel

 

Jetzt sind Sie dran! Nehmen Sie ein Gedicht und lassen Sie es Gestalt annehmen. Gerne können Sie uns daran teilhaben lassen und uns Ihre Kunstwerke zusenden oder sie auf unserer facebook-Seite zeigen.

 

 

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